SV Nord West Rostock 74 e.V.
Dein Sportverein im Nord-Westen Rostocks


Starker Saisonauftakt unserer 1. Mannschaft in die Verbandsliga MV

Nach über einem dreiviertel Jahr Pause trafen sich am Samstag der FSV Rühn und der SV Nord-West Rostock zum Ligauftakt der Saison 2021/22. Rühn kam zu Beginn deutlich besser in die Partie und führte nach der ersten Einzielspielrunde mit 6:3. Doch unsere 1. Mannschaft gab nicht auf und konnte in der zweiten Einzelspielrunde 5 Partien für sich entschieden. Mit 7:8 vor dem Abschlussdoppel war ein Punkt schon sicher. Das letzte Doppel spiegelte die gesamte Partie wunderbar wieder. Martin und Andreas führten schon mit 2:1 Sätzen, doch das rühner Topdoppel Kindt/Kneifel konnten sich noch einmal zusammenraufen und siegte am Ende knapp, aber verdient, mit 3:2. Am Ende der Partie waren wir mit der Punktteilung durchaus zufrieden und sind gespannt auf die nächsten Partien. Weiter geht es am 16.10 zu Hause gegen TSV Rostock Süd II und III.


 


Vereinsinternes Duell zum Auftakt der Landesliga-Ost Saison 2021/22

Wie aus den vergangenen Jahren bereits gewohnt, startete auch die diesjährige Saison der zweithöchsten Spielklasse des Bundeslandes mit dem vereinsinternen Duell unserer zweiten (Heim) und dritten Mannschaft (Gast).

Nach zwei coronabedingten Saisonabbrüchen, unser Team III diesmal  erneut mit dem Saisonziel auch sportlich die Klasse zu erhalten. Das nominell & TTR-technisch favourisierte Team II dabei mit der nicht unrealistischen Chance sich im Bereich Aufstieg/ Relegation zum Aufstieg platzieren zu können.

Aber was auf dem Tableau theoretisch & was dann, speziell wenn man einander kennt, vereinsintern ganz praktisch aus dieser Grundkonstellation wird, sind bekanntlich recht häufig zwei Paar Schuh  :)

Es duellierten sich, dem modifiziertem Werner-Scheffler-System folgend, zuerst die Einserdoppel Huckstorf/Scheffel  (NW3) mit den Sportfreunden Möller/Dudek (NW2). Letztes hatte in vielen speziell längeren Rallies am Schluss die Nase einerseits deutlich (3:0) andererseits auch knapp (3x 11:9) vorn und sorgte so für die Führung der Gastgeber. Zeitgleich sah es am Tisch nebenan so aus als würden vorzeitig die Weichen für ein klares Gesamtergebnis gestellt werden, ehe sich das Zweierdoppel der Zweiten (Radloff/Behr) nach 2:0-Satzführung langsam aber stetig das Ruder aus der Hand geben sah. Das Doppelgespann  Günther/ Wiesner (NW3) sorgte in der Folge nicht nur für den Satzausgleich, sondern konnte in einen Herzschlagfinish im Entscheidungssatz mit 14:12 das Gesamtergebnis vorerst egalisieren (NW2 1:1 NW3).

In der sich anschließenden ersten Einzelrunde zeigte die Heimmannschaft jedoch schlicht und einfach wer nicht nur Gastgeber ist, sondern scheinbar ebenso „Herr im Haus“ und zog einfach stark mit vier Siegen am Stück zum 5:1 davon.

Etwas angeknockt konnte sich die Gastmannschaft jedoch in Einzelrunde zwei etwas mehr behaupten.  Daniel Scheffel besiegte im Duell der Einser Peer Behr hauchdünn mit 3:2 und Bernd Huckstorf setzte mit einem 3:0 über Holger Radloff ein dickes Ausrufezeichen im Sinne: „Aufstecken gilt nicht!“ Da sich die „Doppelhelden“ Michael Günther & Johannes Wiesner jedoch auch im zweiten Einzel den einfach stark parierenden Gegnern geschlagen geben mussten, hieß es nun bereits 7:3.

Eine grundlegende Vorentscheidung kristallisierte sich heraus, wurde jedoch durch die darauffolgenden, unglaublich spannenden und engen Matches Lügen gestraft. Im „Decider“ zieht Daniel Scheffel zwar denkbar knapp den Kürzeren gg.  Andreas Dudek, der damit seine weiße Weste an diesem Spieltag behält, doch in der Folge schlägt Michael Günther überraschend deutlich Holger Radloff mit 3:0. Auch zwei Fünfsatzkrimis laufen nun zu Gunsten des Underdogs (Behr : Wiesner 2:3, Möller: Huckstorf 2:3) und der Spielstand las sich plötzlich bereits anders 8:6.

Aus Sicht der Gäste hielt die bisherige Nervenstärke in Entscheidungssätzen in den folgenden zwei Partien leider nicht an (oder war es Glück/Pech ?). Daniel unterliegt Holger nach 2:1-Satzführung im fünften Satz 7:11 und ist Mega-angefressen und enttäuscht. Auch Bernd bekommt eine 2:0-Satzführung gg. Pehr nicht über die Ziellinie. 15:17 heißt es am Ende des Entscheidungssatzes. Aus 8:6 wird 10:6. Nord-West 2 siegt letztlich standesgemäß gegen Nord-West 3.

Anekdötchen am Rande aus der Rubrik „Hätte, hätte, Fahrradkette“ : das letztbeschriebene Spiel dauerte so lange, dass das Folgespiel Möller:Wiesner mit einem vergleichsweise klaren 0:3 bereits durchgespielt war und Bernd bzw. Daniel mit einem hypothetischen Sieg anstelle ihrer jeweiligen Fünfsatzniederlage das folgliche 8:9 erwirkt hätten. Dies hätte Michael Günther im letzten Spiel des Tages wiederum die Chance ermöglicht, für NW 3 ein Unentschieden zu erkämpfen. Ob Andy Dudek das zugelassen hätte an seinem „Sahnesonntag“ steht allerdings wieder auf einem ganz anderen Blatt...

JW